OB Dr. René Pöltl gedenkt verdienten Bürgern/innen

002 - RathausOberbürgermeister Dr. René Pöltl  gedenkt verdienten Bürgern/innen am Grab

(sts – 11.12.2015) Vor Heiligabend werden traditionell die Gräber der ehemaligen Bürgermeister sowie einiger verdienter Bürger der Stadt Schwetzingen besucht, um Ihnen den Respekt und die Hochachtung vor den  Leistungen der Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen.

In Begleitung von Personalrätin Yvonn Rogowski legt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am Dienstag, 15. Dezember, um 11.30 Uhr, auf dem Friedhof an den Gräbern der früheren Bürgermeister Dr. Valentin Gaa (1945 bis 1948), Franz Dusberger (1948 bis 1954), Hans Kahrmann (1954 bis 1961) sowie Kurt Waibel (1962 bis 1981) Kränze nieder.

Mit Blumengestecken wird den verdienten Bürgern Hans Götz (ehemaliger Bürgermeister), Wilhelm Heuß (Erster Beigeordneter), Fritz Schweiger, Richard Thienhaus, Altstadtrat Heinrich Fackel-Kretz, Altstadtrat Hans Schuhmacher, Altstadtrat Bernhard Feger und den ehemaligen städtischen Mitarbeitern Willi Werner und Alfred Schuh gedacht.

Hans Götz war ab 1923 kommissarischer Bürgermeister. 1924 wurde Herr Götz zum Bürgermeister auf neun Jahre gewählt. Ab 1928 bis 1929 war Bürgermeister Götz aufgrund einer Erkrankung außer Dienst, bis er dann am 11.07.1929 mit 53 Jahren verstarb. Herr Götz erkannte den Wert des Schlossgartens für Schwetzingen und förderte die Fremdenverkehrswerbung. Während seiner wurde die Straßenbahnlinie nach Heidelberg geöffnet.

Wilhelm Heuß trat 1943 als Lehrling im Rathaus an und war dort bis zu seiner Pensionierung 1990 tätig – unter anderem als Leiter der Kämmerei und des Hauptamts sowie zuletzt sechs Jahre als Erster Beigeordneter. Große Verdienste erwarb er sich um die Heimatforschung, in dem er das Stadtarchiv aufbaute und die Stadtgeschichte aufarbeitete. Auch an der Aussöhnung mit ehemaligen jüdischen Mitbürgern und der Städtepartnerschaft mit Lunéville hatte er maßgeblichen Anteil.

Fritz Schweiger war ein Schwetzinger Bürger, der am Ostermontag des Jahres 1935 von der Gestapo verhaftet und wegen Hochverrat zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Fritz Schweiger war der einzige, der nach der Strafverbüßung im Zuchthaus zunächst in das Konzentrationslager Dachau und danach in das KZ-Mathausen kam, wo er dann schließlich ermordet wurde. Seine Asche wurde auf dem Schwetzinger Friedhof beigesetzt.

Richard Thienhaus war ein Unternehmer aus Schwetzingen, der in der Scheffelstraße seine Firma „PHONOTHERM, Lärm- und Erschütterungsschutz, Richard Thienhaus GmbH, betrieb. Nach seinem Tod vererbte er 60 Mietwohnungen an die Stadt Schwetzingen. Diese befinden sich in der Karlstraße 41, 43, 45, 47 sowie in der Grenzhöfer Straße.

Bernhard Feger war 31 Jahre lang Mitglied des Gemeinderates. Durch seine langjährige Tätigkeit – auch im Kreisrat – hat er sich um das Wohl der Stadt und ihrer Einwohner verdient gemacht.

Heinrich Fackel-Kretz war zwar nur wenige Monate im Jahr 1989 Stadtrat bleibt aber vielen als langjähriger Leiter der Feuerwehr (1978-1996) im Gedächtnis.

Hans Schumacher war von 1996 bis 1999 Mitglied des Gemeinderates und zudem langjähriges Vorstandsmitglied des Gewerbevereins.

Willi „Tex“ Werner war bis zu seinem Ruhestand Leiter des städtischen Bauhofs. Sein langjähriger Weggefährte und ehemalige Leiter der Stadtgärtnerei Alfred Schuh starb nur wenige Wochen nach ihm.

 

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