Bund stellt 250 Millionen Euro für Schwimmbäder bereit

(pm – 27.3.26) Viele kommunale Schwimmbäder tragen seit Jahren denselben Reparaturstau mit sich herum wie einen schweren Rucksack: Die Technik ist in die Jahre gekommen, der Energieverbrauch hoch, Barrieren bestehen weiter – und oft fehlt schlicht das Geld, um Grundlegendes anzupacken. Genau hier setzt ein neuer Förderaufruf des Bundes an.

Der Bund unterstützt die Sanierung kommunaler Schwimmbäder mit 250 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Darauf machen der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting (CDU) und der gerade frisch wiedergewählte Landtagsabgeordnete Andreas Sturm (CDU) aufmerksam.

Geld für Technik, Energie und Barrierefreiheit

In vielen Rathäusern ist der Zustand der Bäder seit Langem ein drängendes Thema. Vieles müsste erneuert werden, vieles wurde immer wieder verschoben. Nun öffnet sich ein Fenster, durch das Kommunen schauen sollten.

„Viele Bäder in unserer Region haben die gleichen Baustellen: Technik, Energie, Barrierefreiheit. Jetzt gibt es die Möglichkeit, da wirklich etwas zu bewegen“, sagt Gutting.

Gefördert werden unter anderem

  • die Erneuerung der Technik,
  • Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs,
  • sowie der barrierefreie Umbau.

Zuschüsse von bis zu 75 Prozent möglich

Wie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mitteilt, wird die Förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Es handelt sich grundsätzlich um eine Projektförderung in Form der Festbetragsfinanzierung.

Die Zuschusshöhe beträgt bis zu 45 Prozent, bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage bis zu 75 Prozent. Der Bundesanteil muss dabei mindestens 250.000 Euro betragen. So sollen auch größere Modernisierungsvorhaben möglich werden. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 8 Millionen Euro. Auch eine Weiterleitung von Fördermitteln an Dritte, etwa an Vereine, ist möglich.

Schwimmbäder als Teil der Grundversorgung

Für Andreas Sturm steht die Bedeutung der Einrichtungen außer Frage: „Schwimmbäder gehören zur Grundversorgung vor Ort. Hier lernen Kinder schwimmen, hier sind Vereine aktiv, hier trifft man sich. Deshalb sollten wir alles daransetzen, diese Einrichtungen zu erhalten.“

Gerade aus Kindersicht sind Schwimmbäder weit mehr als ein Becken mit Wasser. Hier beginnt oft der erste Sprung vom Beckenrand, das erste selbst geschwommene Stück ohne Halt, das vorsichtige Wachsen von Mut. Wenn Bäder geschlossen bleiben oder weiter verfallen, fehlt vielerorts genau dieser Ort.

Frist läuft bis 19. Juni 2026

Kommunen können ihre Projektskizzen bis zum 19. Juni 2026 einreichen. Der Projektaufruf und weitere Informationen sind unter www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder zu finden.

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