Das Ende des Lebens eines Autos

Jährlich stehen zahlreiche Autobesitzer vor einer großen Hürde. Denn spätestens, wenn die jährliche Überprüfung ansteht, werden Mängel aufgedeckt. Handelt es sich um eine Vielzahl von Mängel oder einem zu hohen Arbeitsaufwand, so gestaltet sich die Reparatur schnell als unwirtschaftlich. Eine genaue Zahl kann nicht genannt werden, doch alleine in Deutschland kann mit 1,7 Millionen betroffenen Fahrzeugen jährlich gerechnet werden.

Schrottplatz und Autofriedhof

Abwrackreif?

Wurde das Fahrzeug bis zum bitteren Ende gefahren, so wird es nun Zeit Abschied zunehmen. Ein Altauto, also ein Fahrzeug welches aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr repariert werden kann, wird durch eine Schrottpresse verschrottet. Obwohl Altautos als Sondermüll behandelt werden müssen, ist die Entsorgung mit 75 bis 125 Euro vergleichsweise relativ günstig. Wird das Altauto hingegen beim Hersteller abgegeben, so muss dieser sich um eine fachgerechte Entsorgung kümmern. Eine Hydraulikpresse verkleinert das Auto zu einem kleinen Block, welcher anschließend eingelagert wird.

Autoverwertung und gebrauchte Ersatzteile
Doch nicht für alle alten Autos muss am Schrottplatz ein unmittelbares Ende durch zusammenpressen bevorstehen. Denn viele dieser Autos können problemlos als Ersatzteillager angesehen werden. Dank einer KFZ-Mechaniker Ausbildung, können die wertvollen Ersatzteile binnen einer Stunde aus dem Fahrzeug geborgen werden. Je nach Zustand der Ersatzteile werden diese zunächst aufbereitet und gesäubert. Anschließend werden diese gebrauchten Ersatzteile zu einem günstigeren Preis wieder in Umlauf gebracht. Eine der größten Online Plattformen für gebrauchte Ersatzteile ist in etwa
Autoparts24. Besonders beliebt sind gebrauchte Ersatzteile für Karosserie und andere optische Elemente wie Kotflügel oder Motorhaube. Doch auch andere Teile, wie Teile für das Brems- oder Abgassystem werden immer wieder erneut in Umlauf gebracht.

Verkauf ins Ausland
Für viele Deutsche stellt der ohnehin schon große Verlust des Autos aber auch eine weitere finanzielle Entscheidung dar. Denn viele wollen das Fahrzeug nicht komplett kostenlos loswerden oder sogar noch für die Verschrottung aufkommen. Da die Auflagen in anderen Ländern teilweise nicht derart hoch wie hierzulande sind, können die Fahrzeuge eher einfach nach Osteuropa oder noch einfacher nach Afrika, verkauft werden. Beim Verkauf der gewählten Fahrzeuge
ist der Zustand, zu mindestens in optischer Hinsicht, zunächst egal. Der Export lohnt sich für die Exporthändler und so lassen sie auch noch für ein verunfalltes Fahrzeug mehrere Hundert Euro springen. Auch ein aufgebrochenes Auto stellt kein Problem dar. Viele Kontakte werden über die im Autofenster eingeklemmten Visitenkärtchen geschlossen. Wer diesen Weg des Autoverkaufs gehen will, sollte aber auch Verhandlungssicher sein. Oft wird versucht den anfänglich genannten Preis um mehr als die Hälfte zu drücken.

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