Vom Naturerlebnistag bis Energiekostenzuschüsse

Bei der monatlichen Sitzung standen die kommenden Aktivitäten besonderes im Blickpunkt. Matthias Ihrig wies in diesem Zusammenhang auf die Winterfeier und insbesondere auf die Baumschneide-Termine für die Obstbäume auf der gemeindeeigenen Streuobstwiese im Bruch an den nächsten Samstagen hin.

Für die geplante Ausflugsfahrt zum Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue bei Worms im April muss der genaue Termin noch gefunden werden. Die detailierte Gestaltung des NaturErlebnisTages am 05.05.2018 wird bei einem zweiten  Vorbereitungstreffen der Organisatoren (Vertretern von BUND, Lok.Agenda21 Ketsch, NaBu und den Naturfreunden Ketsch) werden die Details besprochen. 2014 hatten die Ketscher Umweltvereine Interessenten auf der Rheininsel informiert, 2015 ging es vom Naturfreundehaus ins Naturschutzgebiet „Karl-Ludwig-See“, 2016 „Mit dem Fahrrad von Ketsch nach Altlußheim“ und im letztem Jahr wurde eine Kräuterwanderung angeboten.

Die unterschiedlichen Energiekosten konnten die Mitglieder einem Beitrag aus der Sendung Quer vom Bayrischen Rundfunk entnehmen: Atom- und Kohlestrom wurde seit 1970 mit über 641 Mrd. Euro staatlich gefördert, erneuerbare Energien mit 100 Mrd. Euro.

Wenn die Zuschüsse für die konventionellen Energien wie beim Ökostrom auf den Strompreis umgelegt werden würden, wären dafür 11 ct pro kWh erforderlich. Die Ökostrom-Umlage kostete im letzten Jahr 6,88 ct (2018 6,792 ct), das waren 40% weniger. Dabei ist die Entsorgung des Atommülls noch gar nicht vollständig berücksichtigt.

Danach wurde eifrig über die Energieversorgung und die Energiewende diskutiert. Norbert Weiher bedauerte, dass zu wenig über Solarwärme gesprochen und teilweise noch nicht einmal bei Neubauten zur Unterstützung der Brauchwassererwärmung genutzt wird. Nach Angaben der KliBa (führt auch Beratungen im Ketscher Rathaus durch) liegt das beste Preis-Leistungsverhältnis bei Solaranlagen, die 20 bis 25 Prozent des Heizbedarfs decken. Die Mitglieder des Umweltstammtisches hoffen, dass dies zumindest bei der Planung von Neubauten und größeren Umbauten zukünftig mehr berücksichtigt wird.

Die Themengruppe Ketscher Rheininsel hat zusammen mit dem Forst BW eine öffentliche Führung vereinbart. Am 24.02.2018 wird es fachliche, allgemeinverständliche Informationen zu aktuellen Maßnahmen und zur langfristigen Entwicklung des Waldes geben.

Die Führung beginnt um 10:00 Uhr an der Altrheinbrücke.
Quelle: Umweltstammtisch Ketsch e.V.

 

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