PLA: Vorplanung beschlossen: So sieht das Adler-Gelände bald aus

Die Pläne für die Bebauung des Adler-Areals werden immer konkreter. In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurden die Vorplanung einstimmig beschlossen.

Lange Zeit gestaltete sich die Entwicklung des Adler-Areals schwierig, da die Pläne der Eigentümer nie vollständig mit denen des Gemeinderats übereinstimmten. Die Ziele des Gemeinderates zur städtebaulichen Sanierung des Geländes wurden bereits 2010 in einem entsprechenden Beschluss festgehalten.Dieser sieht unter anderen Dienstleistungen und öffentliche Stellplätze für die Ortsmitte vor.

Dienstleistungsgebäude wird entstehen
Konsequent war es daher von der Verwaltung, die Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen. Im vergangenen Jahr schloss die Gemeinde einen Erbbaurechtsvertrag mit dem Eigentümer, der vorsieht, dass dort ein Dienstleistungs- und Wohngebäude errichtet wird. Zudem sollen zahlreiche Parkplätze entstehen. Im Folgenden nahmen die Pläne für die Neugestaltungen des Geländes konkrete Formen an. Mit der Sparkasse als Ankermieter wurde auch bereits der erste Mieter für das Gebäude gefunden. Zudem sollen einige ergänzende Dienstleistungen angeboten werden.Sparkasse zieht ins Erdgeschoss.

Sparkasse zieht ins Erdgeschoss
Wie das neue Gelände aussehen soll, wurde in der letzten Gemeinderatssitzung erkennbar. Dort erläuterte Bauamtsleiter Andreas Ernst den Planentwurf in Detail: Demnach soll dort ein modernes Gebäude entstehen, dass sich gut in die Umgebung einfügt.In das Erdgeschoss soll die Sparkasse einziehen. Außerdem soll dort eine behindertengerechte Toilette errichtet werden, die rund um die Uhr mit einem entsprechenden Schlüssel zugänglich ist. Eine Besonderheit des Gebäudes ist das etwas stärker geneigte Dach.

 

Chance, die Ortsmitte zu gestalten
Bürgermeister Nils Drescher bezifferte die Baukosten für das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 1000 Quadratmetern auf rund 3,1 Millionen. Die Abschreibung, Unterhaltungskosten und Erbbauzins können voraussichtlich erwirtschaftet werden. Es gehe nun darum, zeitnah einen Bauantrag zu stellen um verbindliche Verträge mit den Mietern abschließen zu können. Ziel sei es, bis Anfang 2020 das Gebäude und die Außenanlagen fertigzustellen, so Drescher weiter.

Sowohl Drescher als auch die Gemeinderäte sprechen während der Beratung über die Vorplanung die Risiken des Projekts an. Diese sind zum einen Baukostensteigerungen und Bauverzögerungen. Ein weiterer offener Punkt ist die Mieterbindung. „Diese Risiken bestehen, aber nur dadurch, dass wir das Projekt jetzt angehen, haben wir die einmalige Chance, unsere Ortsmitte nach unseren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten“, erklärt Drescher. Die Bebauung des Adler-Geländes sei kein Renditeobjekt. Die Rendite der Gemeinde bei diesem Projekt sei eine gut gestaltete und funktionierende Ortsmitte, erläuterte Drescher. Letztlich zeigten sich alle Fraktionen mit der Vorplanung von den bereits beauftragten Architekten zufrieden, sodass diese einstimmig beschlossen wurde

 

Quelle: Text/Bilder: Gemeinde Plankstadt

 

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