PLA: TSG Handball – Spielberichte

2. Mannschaft: Knapper 25:23-Sieg gegen die SG MTG/PSV Mannheim

Die Voraussetzungen für das Rückspiel gegen die Mannheimer hätten durchaus besser ausfallen können. Durch diverse Verletzungen oder Krankheiten musste unsere Zweite mit lediglich drei gelernten Rückraumspielern antreten. Aber Trainer Andreas Großhans stimmte die Mannschaft vor dem Spiel auf die schwierige Partie ein: „Egal wer heute auf dem Feld steht, wir kämpfen bis zum Ende – wir haben noch eine Rechnung mit den Mannheimern offen!“ Damit gemeint war die bittere Niederlage im Hinspiel, bei der man eine komfortable sechs-Tore-Führung noch verspielte und letztlich noch mit einem Treffer verlor.

Dementsprechend motiviert startete unsere Zweite in die Partie konnte nach sieben Minuten eine zwei-Tore-Führung verbuchen (03:01). Doch die Mannheimer kämpften sich zurück und gingen sogar mit 07:08 in Führung (18.). Vor allem die schnellen und treffsicheren Halbspieler der Gäste machten den Plankstädtern große Probleme, daher sah sich das Trainergespann gezwungen die erste Auszeit der Partie zu nehmen. Diese zeigte schließlich auch ihre Wirkung und unser Wolfsrudel erhöhte wieder auf 11:09 (24.). Mit der Auszeit der Mannheimer verlor man dann aber wieder die Zielstrebigkeit im Angriff, wodurch die Gäste bis zur Pause auf 13:13 ausglichen.

Auch in Halbzeit zwei setzte sich das knappe Kopf-an-Kopf-Rennen weiter fort. Erst nach dem zwischenzeitlichen 18:18 (42.) und dem anschließenden Doppelschlag der Gäste zum 18:20 (46.), sahen sich die Trainer Großhans und Klein gezwungen, die in der zweiten Hälfte geschonten Spieler Nikolas Zincke und Maximilian Verclas wieder einzuwechseln. Diese Änderung ging voll auf: Die Abwehr konnte sich stabilisieren und Verclas, Zincke und Benjamin Doll sorgten mit ihren Treffern für den wichtigen 24:21 Vorsprung gut zwei Minuten vor Abpfiff. Selbst die fragwürdige dritte Zeitstrafe gegen Nicolai Schmelz brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept, da Marc Bächer im Tor der Abwehr den Rücken frei hielt und sogar einen Strafwurf parierte (59.). Mit der anschließenden offenen Manndeckung der Gäste und zwei unnötigen Gegentoren sah man sich auf der Bank noch einmal gezwungen eine Auszeit zu nehmen und die Eins gegen Eins-starken Spieler einzuwechseln. Mit einem Durchbruch auf der rechten Seite sorgte schließlich Benjamin Doll 30 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung und den gleichzeitigen Endstand von 25:23 dieses Spiels.

Mit diesem wichtigen Sieg und den gleichzeitigen Niederlagen der bisherigen Spitzenteams aus Oberflockenbach und Weinheim, gelang unserer Zweite der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz gleich hinter dem TV Brühl. Spätestens jetzt hat das Aufstiegsrennen in der 1. Kreisliga Mannheim begonnen und unser Wolfsrudel befindet sich mittendrin! Aber die Saison hat noch sechs Spieltage und schon kommenden Sonntag (11.03. um 13:30 Uhr) muss die Mannschaft zur schwierigen Auswärtspartie bei der Reserve der SG Heddesheim antreten. Die heimstarken Heddesheimer konnten schon andere Spitzenteams der Liga zu Hause schlagen, wodurch Plankstadt ausreichend gewarnt sein sollte.

Das Team freut sich über jegliche Unterstützung!

TSG Eintracht II: Kolb, Bächer; Schmelz (1), Triebskorn (2), Fackel, Hellwig (4/2), Brendel, Magnus Verclas (2), Gross, Maximilian Verclas (9), M. Treiber (1), Plasczyk (1), Zincke (1), Doll (5)

nw

 

1. Mannschaft: 40-Tore-Marke zum fünften Mal geknackt; Plankstadt bezwingt Langensteinbach

Mit einem deutlichen 41:31 (23:13) – Erfolg über den SV Langensteinbach haben die Handballer der TSG Eintracht Plankstadt ihre weiße Weste vor heimischem Publikum gewahrt und weitere Zähler für die Badenliga-Rückkehr gesammelt.

Dabei sah es aber zu Beginn ganz und gar nicht nach einem so klaren Ergebnis aus. Zwar brachte Maximilian Skasik, der auf Rechtsaußen in die Startformation gerückt war, die Wölfe mit 1:0 in Front (1.), Langensteinbach drehte das Resultat aber in der Folge auf 1:2 (3.). Im weiteren Verlauf legte Plankstadt dann zunächst immer ein Tor vor, die Gäste zogen nach (6:6/ 10.). Dann stabilisierte sich das Wolfsrudel in der Abwehr – und fortan lief das Spiel bis zum Halbzeitpfiff nur noch in eine Richtung. Einziger Wehrmutstropfen für Plankstadt in dieser Phase war die Verletzung von Spielmacher Dario Tokur, der an der Nase getroffen wurde und nicht mehr mitwirken konnte. Dennoch war der Bann bei den Wölfen gebrochen, nach dem 14:9 durch Timm Kemptner (18.) hatte man die Partie absolut im Griff. Nach vier weiteren Toren, je zwei durch Axel Schöffel und Julian Maier, zog Gästetrainer Richard Gärtner seine erste Auszeit, doch auch davon ließen sich die Wölfe nicht beirren. Bis zur Pause betrug der Vorsprung dann schon zehn Treffer (23:13).

Mit der Vorgabe, nicht nachzulassen, begann die Eichhorn-Truppe in den zweiten Durchgang – die gelang aber nur bedingt. Zwar erwischte Plankstadt den besseren Start, zog durch Treffer der Außen Koffeman und Skasik auf 25:13 davon (33.). Dann jedoch zeigte sich die ein oder andere Nachlässigkeit im Spiel der TSG Eintracht, wodurch die Gäste etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Nach dem 28:20 durch Langensteinbachs Felix Diebold betrug die Führung noch acht Tore (39.). Doch mehr war dann auch nicht drin für den SVL, die TSG Eintracht zog die Zügel im Offensivspiel wieder an und zog auf elf Treffer davon (34:23/ 49.). Bis zum Schlusspfiff verkürzte Langensteinbach nochmals um ein Tor, es stand das Endresultat von 41:31 auf der Anzeigetafel.

Durch den Erfolg steht das Wolfsrudel weiterhin auf dem Platz an der Sonne, kommende Woche steht aber eine schwierige Auswärtspartie an. Am Sonntag (11.03.) um 17:30 Uhr ist die TSG Eintracht zu Gast beim Tabellenvierten HSG Ettlingen/Bruchhausen.

TSG Eintracht: Treiber, Bodenseh; T. Pristl (4), Maier (2), Skasik (2), Tokur, Koffeman (5), Großhans (5), A. Schöffel (5), Mag. Verclas, Stadler (5), Denne (8/1), Kemptner (5)

nt

 

Quelle: TST Plankstadt

 

 

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