Max Spielmann übernimmt gemeinsam mit Vater Geschäftsleitung bei Welde

Max Spielmann (r.) – hier beim Hopfe zopfe in Sandhausen mit Bürgermeister Georg Kletti (l.)

Vor gut anderthalb Jahren startete er seine Arbeit bei und für Welde. Jetzt wird der nächste Schritt auf dem Weg zur Nachfolgeregelung der Braumanufaktur vollzogen. Als zweiter Geschäftsführer, Seite an Seite mit Welde-Chef Hans Spielmann, tritt Max Spielmann, 29, in die Geschäftsleitung ein. Neben Strategie, Geschäfts- und Markenentwicklung und zunehmendem Tagesgeschäft werden auch die Organisation und der Aufbau der Gastronomie des noch im Bau befindlichen Welde-Stammhauses in der Schwetzinger Innenstadt sein Aufgabengebiet sein.

Schon jetzt übernimmt der junge Bier-Enthusiast Aufgaben seines Vaters, zukünftig soll sein Verantwortungsbereich noch stärker ausgeweitet werden. Der studierte Betriebswirt, ausgebildete Brauer und Biersommelier ist durch seine fundierte Ausbildung und die vielen Erfahrungen, die er im In- und Ausland sammeln konnte – branchenfremd, aber auch bei einem der ganz Großen in der Braubranche -, bestens gerüstet für die wachsende Aufgabe. Auch nicht ganz unwichtig: Spielmann junior liebt Bier. Weil es gut schmecke, aber auch, weil es ein geselliges und demokratisches Getränke sei, erklärt er.

Bei seinem Eintritt 2017 in die mittelständische Brauerei in Plankstadt machte Max Spielmann deutlich, dass es ihm persönlich wichtig sei, seine bisher gesammelten Erfahrungen bei großen Konzernbrauereien mit den neuen Gegebenheiten im Familienbetrieb zu vereinen und dadurch das eigene Unternehmen nach Vorne zu bringen. Und ihm liege viel an einem guten und kollegialen Miteinander mit den Kolleginnen und Kollegen. Beides funktioniere bestens, bestätigen sowohl die drei im Unternehmen arbeitenden Spielmanns als auch die Welde-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter.

Der langwierige Prozess des Generationenwechsels wurde bei Familie Spielmann früh geplant. Bereits vor sechs Jahren fragte Welde-Chef Hans Spielmann seine Söhne Max und Lorenz, 27, ob einer der beiden die Brauerei übernehmen wolle. Ein klares Nein war die Antwort, es sei noch zu früh. Im Laufe seines Studiums stellte sich bei Lorenz die Gewissheit ein, dass er beruflich andere Wege gehen möchte, während Max‘ Leidenschaft für Bier wuchs. Im Rahmen familieninterner regelmäßiger und intensiver Gespräche über Zukunfts- und Nachfolgefragen kristallisierte sich heraus, dass Max sich bereit sah, die Braumanufaktur zu übernehmen. Selbstverständlich einvernehmlich mit seinem Bruder Lorenz, der nach seinem Master in St. Gallen seinem Berufswunsch in Richtung Vermarktung hochwertiger Konsumgüter nachgeht. Er wird nicht in die Familienbrauerei einsteigen, seinem Bruder aber immer als ein wichtiger und wertvoller Berater zur Verfügung stehen.

Welde-Chef Hans Spielmann und seine Frau Brigitte freuen sich darüber, dass die Braumanufaktur weiterhin in Familienhand und ein privat geführtes Unternehmen bleibt. Ab sofort stehen Vater und Sohn als Doppelspitze Seite an Seite an vorderster Front der Braumanufaktur Welde.

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