KE: Senioren-Weihnachtsfeier

Klangvolle Adventsstimmung mit Musik und Nikolausbesuch

Eine Auszeit nehmen, das Räderwerk des Alltags abbremsen und sich auf das gesellige Miteinander besinnen: Hierzu lud der Altennachmittag ein, der im Dezember traditionell von der Gemeinde als Weihnachtsfeier ausgerichtet wird. Liebevoll waren die Tische mit Tannenzweigen, Zapfen, Kerzenlicht und Weihnachtskugeln dekoriert, und so konnten sich die zahlreichen Gäste in netter Gesellschaft Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

Rührend umsorgt wurden sie dabei vom bewährten Helferteam des Altennachmittags, das sich wie immer unermüdlich und mit spürbarer Herzlichkeit um das leibliche Wohl bemühte. Bürgermeister Jürgen Kappenstein überbrachte Grüße des Gemeinderates und hieß im Besonderen Rudi Kurbiuhn, den Sprecher der Helfergruppe, willkommen, der erst vor wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden war.

In seiner einfühlsamen Ansprache lenkte Bürgermeister Kappenstein den Blick auf Weihnachten, das Botschaften verkünde. „Weihnachten spricht von Hoffnung. Davon, dass Licht und Dunkelheit keine starren, unverrückbaren Gegensätze bilden; davon, dass auch unter widrigen Umständen Leben möglich ist. Und Weihnachten spricht vom Frieden.“

Die Sehnsucht nach einer Welt, die allen Menschen Chancen bietet, formuliere sich an Weihnachten zu der Frage, wie es gelingen möge, dieseSehnsucht wahr werden zu lassen. Eine Antwort darauf könne die Weihnachtsbotschaft geben, denn der eigentliche Kern dieser Botschaft sei die Nächstenliebe: Hierzu gehöre auch, anderen Menschen Zeit zu schenken, ihnen zuzuhören, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu leben.

Bürgermeister Kappenstein erinnerte in diesem Zusammenhang an die rund 200 Flüchtlinge, die vorübergehend in der Gemeinschaftsunterkunft des Rhein-Neckar-Kreises in der Durlacher Straße untergebracht sind. Diese Situation sei für die Betroffenen nicht einfach, und es sei bewundernswert, dass sie trotz der schwierigen Bedingungen dankbar, offen und sehr diszipliniert im Umgang miteinander sind. „Es ist unsere Verantwortung, den Flüchtlingen zu helfen und sie mit ihrem Schicksal nicht alleine zu lassen.“

Ein großes Lob sprach Bürgermeister Kappenstein dem Helferteam des Altennachmittags aus und bat alle auf die Bühne, um ihnen als Zeichen des Dankes Einladungen für ein gemeinsames Abendessen zu überreichen. Zum Helferteam gehören: Kurt Allgeier, Albine Cremer, Gabi und Hansdieter Gehres, Waltraud Hruschka, Herbert Hüpsel, Rudi Kurbiuhn, Inge Schmidt, Hildegard Schneider, Inge Schneider, Doris Schwarz, Manfred Sommer, Charlotte Steinbeißer, Maria Tomsche und Hedi Wirnshofer. Der Dank von Bürgermeister Kappenstein galt auch Barbara Breuner und Elvira Sutterer vom Bücherei-Team für die Organisation der Weihnachtsfeier.

„Zeit für Liebe und Vertrauen“

Mit Weihnachtsliedern erfreute der Chor der Alten Schule unter der Leitung von Tanja Arnold. Untermalt von zauberhaften Klängen des Xylophons, sangen die Kinder fröhlich von Weihnachtsglocken, Lichtern und vom Nikolaus. Mit viel Kreativität brachten die Chormitglieder nicht nur traditionelle Weisen zu Gehör, sondern beeindruckten auch mit einem tollen Rap zum Text des Gedichtes „Knecht Ruprecht“. Diese lyrischen Zeilen von Theodor Storm gab es kurz darauf noch in der klassischen Vortragsform zu hören: Der 91 Jahre alte Erich Götze, der – passend zum 6. Dezember – in die Rolle des Nikolaus‘ geschlüpft war, trug das Gedicht auswendig vor, bevor die Kinder in den von der Gemeinde prall gefüllten Geschenkesack greifen durften. Der Nikolaus hatte zudem rührige Worte mitgebracht und wünschte unter anderem Zeit, um nach den Sternen zu greifen, Zeit für Liebe und Vertrauen.
Helmut Koranda sang mit sonorer Stimme a cappella mehrere Weihnachtslieder, darunter das berühmte „Wolgalied“ von Franz Lehar und „Christrose“.
Auch der Posaunenchor wusste unter der Leitung von Carsten Röderer mit adventlichen Weisen zu begeistern und lud zum Mitsingen ein. Jürgen Kappenstein, Carsten Röderer, Ulrike Biedermann, Charlotte Steinbeißer, Claudia Kappenstein, Kerstin Weckemann, Willi Münd und Hans Matiako zauberten eine weihnachtliche Atmosphäre in die Rheinhallengaststätte. So ging die Weihnachtsfeier harmonisch zu Ende und mit einem strahlenden Lächeln nahmen die Seniorinnen und Senioren die Geschenke der Gemeinde in Empfang. sas

 

Quelle Text/Foto: Gemeinde Ketsch

 

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