KE: Ernährung im Blickpunkt

„Generation plus“: Gut besuchter Vortrag zum Thema „Besser essen – ohne Bauchgrimmen“

„Weich, warm und würzig!“ Mit diesen drei Stichworten brachte Ernährungsberaterin Rita Fehst ihre Empfehlung auf den Punkt: „Wer seinem Magen Gutes tun möchte, sollte selbst gemachte Suppen essen!“

Bei der Veranstaltungsreihe „Generation plus“ hält die Gemeindebücherei, in Zu­sammenarbeit mit der VHS Schwetzingen, in regelmäßigen Abständen verschiedene Angebote bereit. Dieses Mal stand ein in­formativer Vortrag auf dem Programm.

Die Thematik stieß auf reges Interesse: Zu viel oder zu wenig Magensäure, Protein­stoffwechsel, Kräuter und ihre Wirkung: Die Referentin kam auf viele Aspekte zu sprechen, die nach ihrer Auffassung für eine gesunde und magenschonende Er­nährung wichtig sind.

„Was frühstücken Sie?“ – Mit dieser ge­zielten Frage an das Publikum wollte Rita Fehst die nach ihrer Meinung falschen Gewohnheiten aufdecken. Denn was immer aufgezählt wurde – ob Marmela­de, Joghurt, Obst, Müsli oder Brot – die Antwort der Referentin lautete stets: „Schlecht für den Magen!“

Im Anschluss gab es die Erklärung dazu: Da der Magen eine Temperatur von 38 Grad hat, müsse er alle Speisen auf diese Wärme bringen. Dies sei eine große Verdauungsleistung und schwäche langfristig ins­besondere den Magen. Daher sei es ratsam, bereits morgens mit warmen Speisen zu begin­nen, zum Beispiel Kartoffeln und Eier.

Ebenso wichtig sei naturbelassenes Salz, das nicht nur ein Gewürz, sondern auch ein wichtiges Lebensmittel ist. Aufgelöst in wässrige Flüssig­keiten, zerfalle es in Natrium- und Chlo­ridteilchen, die wichtige Funktionen im Körper erfüllen sowie unter anderem eine entscheidende Rolle bei der Magensaft­produktion spielen.

Im Verlauf ihrer Ausführungen kam die Re­ferentin auch auf das Vitamin D3 zu spre­chen, das für viele Stoffwechselvorgänge unerlässlich sei. Mit zunehmendem Alter könne die Produktion im Körper jedoch nicht mehr so leicht angeregt werden. Daher sei es zu empfehlen, Vitamin D3 als Nahrungsergänzung einzunehmen.

Weitere Tipps gab es zu den Themen Reiz­darm, Fruchtsäure („es wird zu viel Obst gegessen“) sowie Medikamente und ihre Nebenwirkungen. Rita Fehst hob hervor, dass Enzympräparate die Säfteprodukti­on von Magen und Bauchspeicheldrüse unterstützen können, so dass Fette, Koh­lenhydrate und Eiweiße gut aufgespalten werden können.

Diese Mittel haben sich seit vielen Jahren in der Medizin bewährt und werden gut vertragen. Bewegung und wenig Stress seien weitere Faktoren für einen „glücklichen Magen“.

sas

 

Quelle Text/Foto: Gemeinde Ketsch

 

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