Erasmus-Projekt zu sozialem Engagement

35 internationale Gäste am Hebel

„Wie man soziales Engagement und schulisches Leben miteinander verbinden kann“ ist das Thema eines internationalen Erasmus-Projektes. Das Hebel-Gymnasium hatte sich beworben und ist nun sogar Auftaktgastgeber für 27 Schüler und acht Lehrer aus Tschechien, Ungarn, Rumänien und Polen.

Eine Woche lang beschäftigen sich die Gastschüler gemeinsam mit einigen Hebelianern mit dem Thema „Menschen in schwierigen Situationen“. Die Gäste erfahren hier, mit welchen Projekten sich vor allem die Solidaritäts-AG beschäftigt. So haben die Schüler in gemischten Kleingruppen bereits am ersten Tag gemeinsam vor Supermärkten Lebensmittel gesammelt, um sie dem Tafelladen „Appel und Ei“ zu übergeben.

Außerdem lernten sie die Flüchtlingskinder kennen, mit den die Soli-AG schon gemeinsam Aktionen unternommen hatte. Gemeinsam fuhren sie dieses Mal ins Sealife nach Speyer – ein unvergesslicher Nachmittag für alle Beteiligten. Ein Besuch der Mannheimer Anlaufstelle für Straßenkinder, „Freezone“, steht ebenfalls auf dem Programm.

Das Erasmus-Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Die Kommunikation läuft auf Englisch. Die Organisation am Hebel-Gymnasium leiten Kerstin Bellemann und Silvana Huber. Wichtig neben dem dicht gedrängten offiziellen Programmteil ist auch die gemeinsame Freizeit, die die Gastschüler – zwischen Klasse 9 und 11 – bei ihren Gastfamilien verbringen.

Die ausländischen Schüler bewundern das schicke Hebel-Gebäude samt Mensa, sie staunen über einiges im deutschen Schulalltag, beispielsweise wie viele Schüler jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule fahren.

Und nachdem sie schon einiges von Schwetzingen gesehen hatten, erklärte Alek aus Polen: „Ich muss schon sagen: Schwetzingen ist eine wunderschöne Stadt!“

 

Quelle Text/Foto: Hebelgymnasium  Schwetzingen

 

Kurz URL: http://schwetzingen-lokal.de/?p=18932

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