Auszubildende der Stadtverwaltung auf politischer Informationsfahrt in Berlin

Den Politikbetrieb aus der Nähe betrachtet.

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(Foto: Nicole Blem): Kamen in den Genuss einer exklusiven Führung durch den Bundestagsabgeordneten Stefan Rebmann (erster von links, hintere Reihe): Vorne von links: Hannah Ziesche, Fabian Tilsen, Alina Soenke, Fabienne Lengler, Lars Behrens (Gruppenleiter), Janika Bühler.

Die Stadtverwaltung Schwetzingen geht neue Wege bei der Ausbildung ihrer jungen Mitarbeiter: Zum ersten Mal – und passend im Jubiläumsjahr der Stadt – ging es für alle Auszubildenden auf eine politische Bildungsfahrt nach Berlin.

Auf dem Besichtigungsprogramm standen besondere Sehenswürdigkeiten wie der Kurfürstendamm, das Brandenburger Tor, die Gedächtniskirche, das Europa Center mit der „Uhr der fließenden Zeit“, die Siegessäule, das Denkmal für die ermordeten Juden, der Potsdamer Platz und das Sony Center, der ehemalige Grenzübergang „Checkpoint Charlie“, der Alexanderplatz mit Marienkirche und dem Fernsehturm “Alex“ und ein Besuch in der beachtenswerten Ausstellung „Topographie des Terrors“, die sehr anschaulich die Zeit des Nationalsozialismus dokumentiert. Eine Ausstellung, welche die Auszubildenden in nachdenklicher Stimmung entließ.

Besuch im Bundestag und exklusives Treffen mit MdB Rebmann

Aber natürlich waren die Auszubildenden nicht nur zum Sightseeing nach Berlin gekommen. Und so stand am dritten Tag mit dem Besuch des Abgeordnetenhauses (Paul-Löbe-Haus) und des Reichstags samt Kuppel die politische Information im Vordergrund. Nach einer Einführung in die Geschichte und die Arbeitsweise des Bundestages stand Stefan Rebmann, SPD Abgeordneter für den Wahlkreis Mannheim, den Azubis Rede und Antwort und berichtete über sein Leben als Bundestagsabgeordneter. Besonders aufschlussreich war seine Erläuterung, welche Probleme es bei aktuell laufenden Debatten gebe. Im Anschluss an die interessante Fragerunde kamen die jungen Schwetzinger/innen durch Rebmann noch in den Genuss einer exklusiven Führung durch den Bundestag. Vorbei an den Russen-Graffitis, welche 1945 durch russische Soldaten beim Sturm des Reichstagsgebäudes mit schwarzer und blauer Kreide entstanden, ging es zur Abgeordnetenlobby, welche üblicherweise von den offiziellen Besichtigungstouren ausgeschlossen ist.“

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